Beschreibung
Vor 200 Jahren starb Friedrich Schiller, der Verfasser der "Räuber", der "große genialische Dichter" (Hölderlin), der Mann des "Wahren, Guten, Schönen" (Goethe), der National-dichter und - neben Goethe - Säulenheilige der Weimarer Klassik. Der TEXT+KRITIK Sonderband will, zum "Schiller-Gedenkjahr", einen anderen Friedrich Schiller ins Gedächtnis rufen: den Alltagsdichter, den Leser, den Theatermacher, den Kulturhistoriker, den Religionskritiker, den Lyriker jenseits der Balladen - den Grenzgänger der Klassik. Es geht hier einmal nicht mehr um die monolithischen Texte; vielmehr soll hier ein Blick auf eher abseitiges gewagt werden, mit dem eine Neulektüre des schillerschen Werkes gelingen könnte. Beiträge zur aktuellen Inszenierbarkeit der Dramen, zur Bedeutung des Weimarer Pathetikers für die Gegenwartslyrik und zur Rhetorik der Schiller-verehrung öffnen den Blickwinkel auch für Kanonfragen. Mitarbeiter des Bandes sind Peter-Andre Alt, Barbara Bauer, Axel Beer, Grit Dommes, Bernhard Greiner, Matthias Hartmann, Michael Hofmann, Hermann Korte, Günter Oesterle, Michael Ott, Diana Schilling, Sabine Scho, Mirjam Springer, Gert Vobhoff und Gregor Wittkop. (Beschreibung aus externen Buchdaten)
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