Beschreibung
Sieben Kurzgeschichten, die eine kürzer, die andere länger. Da sind Ronny und Silke in "Sterne hell wie Grausen", zwei Schüler, die sich nach einem Hafenfest das Feuerwerk am Abend ansehen wollen. Der Zufall führt sie zu einem Friedhof, wo ihnen Grausiges bevorsteht. In "Bottle Hunting" streift Vincent auf der Suche nach leeren Bierflaschen und Coladosen durch den Berliner Szenekiez Kreuzberg. Er begleitet Jana zu ihrem Domizil in einer Wagenburg, trifft beim Public Viewing in Jockels Biergarten auf Zsuzsa, ein Romamädchen, das die Scheiben der vor den Ampeln haltenden Autos putzt, und wird im Görlitzer Park von Dealern angesprochen. Doch was so vergnüglich beginnt, findet ein beklemmendes Ende. Da begegnen sich Arno und Sonja in der "Sonntagsromanze" vorm Brandenburger Tor am Morgen nach jener Sylvesternacht, als dort im Freudentaumel über den Fall der Mauer das Stahlgerüst einer Videowand umstürzte und einen Menschen erschlug. Die beiden spazieren zum Alexanderplatz und der Westberliner fährt zum ersten Mal in seinen Leben mit einer Straßenbahn. Er lässt sich von der Ostberlinerin über den zugefrorenen Müggelsee führen, auf dessen Eis eine Romanze beginnt. In "Bübels Babel" wird von einem angehenden Gentechniker erzählt, der sich berufen wähnt, die Welt zu retten. Als über dem Campus von Hump Village ein Gewitter aufzieht, reiht sich eine technische Panne an die andere. Doch Oliver Bübel vertraut auf die Vorsehung und sein besonderes Schicksal. Mareike van Hughs wurde während ihres Jurastudiums in Ostberlin für die Mitarbeit bei der Staatssicherheit geworben. Infolge der Auflösung des Ministeriums ging sie nach Westdeutschland, wo sie eine Anstellung bei einer Versicherung fand. Nach der Wiedervereinigung kehrt sie in den Osten zurück und bewirbt sich als Juristin bei einer Sozialberatungsstelle. Dort trifft sie auf Frau Bergner, deren Vorgesetzte sie wird. Damit beginnt ein Spannungsverhältnis, dem die Juristin mit der bei der Staatssicherheit erlernten Methode ein Ende bereiten will. "Die Zersetzung" endet für Mareike van Hughs mit einem Fiasko. Skurril und hintergründig geht es im "Bubenstück" zu. Ein Kindesentführer wird von einer Polizeistreife gefasst und zu ihrer Dienststelle gebracht. Auf dem Weg dorthin kommt ihm eine verrückte Idee. Beim Verhör erzählt er dem Beamten die Geschichte von einem Werbespot, für den er sich das Baby ausleihen wollte. Mit einem schelmischen Lächeln wird in "Änschela im Fahrstuhl" die Begegnung zweier ehemaliger Leipziger Physikstudenten erzählt, die auf der Berliner Museumsinsel Änschela begegnen, einer ihrer damaligen Kommilitoninnen. Während Hummel das Bild einer jungen Frau im Kopf hat, mit der er einst beim Sonnenbaden anbandeln wollte, erinnert sich Winfried einer seltsamen Szene in der Studentendisko. Noch einmal war er später Änschela begegnet, da nahm sie gerade den Weg nach oben. Auf der Museumsinsel stößt er auf eine Frau, die es bis auf den Thron Ägyptens gebracht hat. (Quelle: Google Books API)
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