Beschreibung
Die typische Vorstellung vom Mittelalter in populärkulturellen Romanen, Fernsehserien und Computerspielen ist geprägt von Gewalt und Krieg. Dass das Klischee vom blutrünstigen und gewalttätigen Mittelalter relativiert werden kann, zeigt die Dissertation aufbauend auf der historisch-mediävistischen Konflikt- und Friedensforschung. Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der höfischen Romane die narrativ dargestellten Strategien der Konfliktlösung und Friedensstiftung und knüpft dabei an gender-theoretische Ansätze an. Die Studie beleuchtet zum einen geschlechtsspezifische Rollenerwartungen, -möglichkeiten und -grenzen bei Konfliktlösungshandeln. Zum anderen zielt sie auf die Untersuchung dieser Faktoren in ihrem je spezifischen Kontext ab und greift die narratologische Perspektive für die Konstruktion von Weiblichkeit und Männlichkeit im diplomatischen Kontext auf. Dabei wird die Möglichkeit eröffnet, Einblicke in das Verhältnis von Gender und Kon iktlösungshandeln zu erhalten. (Quelle: Google Books API)
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