Beschreibung
Nicht nur Beethovens Symphonien, auch seine Bühnenmusiken, Ouvertüren, Streichquartette und Sonaten hatten in ihren vom Geist der Französischen Revolution inspirierten Intonationen sowie ihrer trotzigen Selbstbewusstheit von Anfang an einen so ungewohnten Charakter, dass sie sein Publikum zu höchst unterschiedlichen Reaktionen hinrissen. Mal war es das Heroische, mal das Subjektiv-Genialische, mal das betont Maskuline, mal das ins Menschheitliche Ausgreifende, was als die Besonderheit seiner Werke herausgestrichen wurde. In seiner großen Beethoven-Biographie geht Jost Hermand all diesen Wirkungen nach und versucht gleichzeitig, Beethovens nahezu utopischer Sehnsucht nach einer šbesseren Welt nachzuspüren. (Beschreibung aus externen Buchdaten)
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