Beschreibung
Die Moby-Dick-Übersetzung des Paul-Celan-Preisträgers Friedhelm Rathjen ist schwer lesbar. Namhafte Rezensenten führen das auf die hohe Texttreue zurück. Für die Beurteilung einer Übersetzung ist die kausale Verknüpfung von žtexttreu und žschwer lesbar jedoch untauglich. Jutta Seeger-Vollmer geht der Frage nach, warum sie dennoch nach wie vor anzutreffen ist. Sie bezieht sich dabei auf die von Katharina Reiß aufgestellten Kriterien für eine sachgemäße Beurteilung von Übersetzungen. In ihrer Übersetzungskritik weist sie mit circa 700 Beispielen nach, dass Rathjens Übersetzung schwer lesbar, jedoch keineswegs texttreu ist und zudem sehr viele Fehler aufweist. Darüber hinaus würdigt sie die hierzulande wenig beachteten sprachlichen Besonderheiten des Moby- Dick und die damit verbundene Sonderstellung dieses Werkes in der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts. (Beschreibung aus externen Buchdaten)
eingeordnet in Sprach- & Literaturwissenschaft | 6 ähnliche Bücher direkt verlinkt.
Angebote
Für dieses Buch gibt es gerade kein Tauschangebot.
Es werden nur Angebote/Gesuche von Accounts mit Benutzernamen angezeigt.
Lege einen Benutzernamen hier fest um deine Angebote zu sehen.
Bewerten
Bitte einloggen um zu bewerten oder Angebote zu erstellen. Einloggen
Dieses Buch anbieten
Logge dich ein, um dein eigenes Angebot anzulegen, das Format zu wählen und die Übergabe festzulegen.
Mehr entdecken
Finde weitere Bücher vom Autor, aus der Kategorie oder in derselben Sprache.